Zeitleiste

  • Gründung des Bastille Trust
    Jul.2003

     

    Entgegen dem Willen von Lord Luis Bacardi (der zu diesem Zeitpunkt bereits einen Trust namens Lucogamba Trust in der Jurisdiktion Guernsey hatte) und trotz seiner zunehmenden Krankheit, haben seine Anwälte den BASTILLE TRUST im Fürstentum Liechtenstein eingerichtet.

    Der BASTILLE TRUST wird auch vom Lucogamba Trust mit den beiden Gesellschaften versorgt, die die Aktien der Bacardi LTD. halten.

    Der handschriftliche Brief von Lord Luis Bacardi an seinen Anwalt E.W. bringt deutlich seine Ablehnung eines Treuhandkonstrukts zum Ausdruck.

  • Versuch, die Aktien der Bacardi LTD zu stehlen
    Jul.2004

     

    Nach den ersten Beschwerden von Lord Luis Bacardi über die Gründung des BASTILLE TRUST versuchten die Treuhänder, E.W. und L.M., die im Tresor der Bank Pictet in Genf gelagerten Aktien zu entwenden. 

    Nur die vorherige Weigerung der Bank und dann die Berufung von Lord Luis Bacardi vor dem Genfer Gericht verhinderten den Diebstahlversuch der Bacardi LTD-Aktien.

  • Versuch den Trust zu kapern
    Nov.2004

     

    Um die Nichtigkeit des Trusts zu provozieren, trat er von der Position des Familientreuhänders zurück.

    Die anderen Trustees hoben seinen Widersacher F.B. in diese Position.

    Als der Rechtsstreit begann, starb Lord Luis Bacardi und Lady Monika Bacardi musste übernehmen.

  • OGH bestätigt Erstgericht
    Jun.2007

     

    Das erstinstanzliche Gericht ordnete am 27.10.2006 die Abberufung von F.B. und den anderen Treuhändern an.

    Gegen diesen Beschluss legten diese Berufung ein, mit dem Ziel, den Trust und ihre Positionen im Trust aufrecht zu erhalten.

    Der OGH bestätigte jedoch die Entscheidung des Erstgerichtes am 20.06.2007.

    In einem letzten verzweifelten Versuch, stellte L.M. einen Individualantrag an den Staatsgerichtshof, um den Beschluss aufzuheben.

  • Fürstlicher Oberster Gerichtshof
    Sep.2008

     

    F.B. und die anderen Treuhänder wurden durch Entscheidung des Obersten Gerichtshofs aus dem Trust entfernt.

     

  • Beschluss des Fürstlichen Landes
    Jul.2009

     

    Auf Antrag von Dr. Bernhard Lorenz - im Namen von Lady Monika Bacardi, die damals auf Dr. Lorenz, Dr. Wohlmacher und R.S.vertraute - bestellte das Fürstliche Landesgericht Lady Monika Bacardi zusammen mit ihrem Anwalt Dr. Bernhard Lorenz, Dr. Friedrich Wohlmacher und R.S. (die bis dahin im Rahmen des gerichtlichen Absetzungsverfahrenvon von F.B. , E.W. und L.M. als vom Fürstlichen Landesgericht bestellte Aufsichtstreuhänder seit Dezember 2004 tätig waren) zu Mitgliedern des Verwaltungsrates des Bastille Trustes. 

    Das Gericht betonte die besondere Rolle von Lady Monika Bacardi als Familienvertreterin zur Wahrung der Interessen ihrer Tochter. Außerdem erwähnt es ausdrücklich die Abneigung, die F.B. und der Rest der Familie Bacardi gegen Maria Luisa Bacardi hegen.

  • Verborgene Machenschaften
    Dec.2009

     

    Aktuelle Verdachtsmomente deuten darauf hin, dass die 2009 ernannten professionellen Treuhänder in den letzten 10 Jahren auch gegen den Willen von Lord Luis Bacardi gehandelt haben, zum Nachteil der beiden Begünstigten (die Witwe und die Tochter)

  • Misleading and obstruction of the investigation of the Monaco Juvenile Judge
    Jan.2015 - Jan.2019

     

    Von 2015 bis 2019 haben Dr. Bernhard Lorenz und Dr. Friedrich Wohlmacher mit Hilfe und Unterstützung von zwei monegassischen Rechtsanwälten die Ermittlungen des monegassischen Jugendgerichts über das Schicksal der großen Erbschaft von Lord Luis Bacardi, die in den dem Jugendgericht geschuldeten Jahresberichten nicht erwähnt und aufgenommen wurde, irregeführt und behindert. 

    In den Berichten und Mitteilungen an den Jugendrichter von Monaco argumentierten Dr. Bernhard Lorenz und Dr. Friedrich Wohlmacher, dass der Jugendrichter von Monaco nicht zuständig sei, den Bastille Trust und seine Treuhänder zu untersuchen, weil der Nachlass von einem Trust und Treuhändern unter der Kontrolle eines ausländischen Gerichts, nämlich des liechtensteinischen Gerichts, verwaltet wurde.

    Dieses Argument war eindeutig unzutreffend und irreführend, da kein liechtensteinisches Gericht die Kontrolle über den Trust und seine Treuhänder ausübte. Diese Kontrolle oblag bis vor wenigen Monaten der Treuhandkammer und dann, nach den zahlreichen Skandalen um die Treuhänder des Fürstentums, der FMA (Finanzmarktaufsicht).

  • Täuschung von Lady Monika Bacardi bezüglich der Qualifikation des Bastille Trusts als Finanzunternehmen
    May.2019

     


    Im Mai 2019 schrieben Dr. Bernhard Lorenz und Dr. Friedrich Wohlmacher zwei E-Mails an Lady Monika Bacardi, dass die Bank Vontobel (eine der Depotbanken der akkumulierten Dividenden, die nicht an Maria Luisa Bacardi bei ihrer Volljährigkeit ausgezahlt wurden) beantragt hatte, dass der Bastille Trust für die Zwecke des AIA, FATCA und CRS-Steuerinformationsaustausches als Financial Entity qualifiziert wird. Dies wurde später von der Bank Vontobel selbst schriftlich abgelehnt mit dem Hinweis, dass die Qualifizierung als Financial Entity eine autonome Entscheidung der Trustees sei.

    Offensichtlich bedeutete diese Selbstqualifizierung die Implementierung eines komplexen und riskanten Meldesystems auf Kosten des Bastille Trusts und schloss die professionelle Vermittlung der Banken beim Steuerinformationsaustausch aus (wer weiß warum). Anzumerken ist, dass die Qualifizierung eines Trusts als Financial Entity, die nur im Fürstentum Liechtenstein existiert, für juristische Personen, die dem Fürstentum Liechtenstein beigetreten sind, mit Wirkung ab Anfang 2022 aufgehoben wurde, nachdem Lextray und Dr. Bruno Capone (Leiter des Teams zur Unterstützung von Lady Monika Bacardi), der auch mehrere Artikel in Fachzeitungen über diese Besonderheit des Fürstentums Liechtenstein veröffentlicht hat, mehrfach reklamiert haben.

  • Dekantierversuch
    Sep.2019

     

    Trotz der Volljährigkeit der Töchter erwogen die Treuhänder, eine andere Treuhandstruktur einzurichten, um die Auszahlung der angesammelten Dividenden zu vermeiden. In einem E-Mail-Austausch mit einer dritten Partei behaupteten sie, Maria Luisa Bacardi könne trotz ihrer Volljjährigkeit keine "voll informierten" Entscheidungen treffen.

  • Verhinderte Teilnahme
    Nov.2019

     

    Nicht-Zulassung von Monika Bacardis's Rechtsanwaltsteams zum Verwaltungsrattreffen des Bastille trustes, bei dem - gegen die Wünsche von Lady Monika und Maria Luisa Bacardi - die Erneuerung von R.S. und Dr. Friedrich Wohlmacher als Verwaltungsräte von Dr. Bernhard Lorenz in die Agenda aufgenommen wurde.

  • Wiederbestätigung von Dr. Friedrich Wohlmacher und R.S. als Treuhänder durch das Gericht
    Dec.2019

     

    Auf die Berufungen und auf die alleinigen Behauptungen von Lady Monika Bacardis ehemaligem Anwalt, Dr. Bernhard Lorenz, und ohne Lady Monika Bacardi überhaupt anzuhören (inaudita altera parte), hat das Landesgericht des Fürstentums Liechtenstein Dr. Friedrich Wohlmacher und R.S. erneut zum Treuhänder auf unbestimmte Zeit bestellt.

    Ebenfalls wurde das Verfahren zur Aufhebung der Familientreuhänderschaft von Lady Monika Bacardi eröffnet.

  • Verdacht erhärtet sich
    Dec.2019

     

    Jüngste Entwicklungen untermauern die Vorwürfe:

    Unter dem Vorwand von steuerrechtlichen Bedenken wurde Maria Luisa Bacardi die Auszahlung der akkumulierten Dividenden zu ihrem 18. Geburtstag verweigert.

    Es bewahrheitet sich, dass  die Stimmrechte der Aktien an der Hauptversammlung der Bacardi Ltd. jahrelang gegen den Willen von Lord Luis Bacardi und zu gunsten von F.B. ausgeübt wurden.

    Als Lady Monika Bacardi unterbinden will, dass weitherin für F.B. auf den Hauptversammlung gestimmt wird, bringen dieTreuhänder den Stein ins Rollen, um Lady Monika Bacardi aus den Bacardi-Aktien haltenden Unternehmen zu entfernen. 

  • Antrag an die Liechtensteinische Treuhandkammer
    Jan.2020

     

    Im Januar 2020 wendeten Lady Monika Bacardi und ihre Tochter Maria Luisa sich an die liechtensteinische Treuhandkammer auf der Grundlage von Art. 18 der Standesrichtlinien und im Juni 2020 wurde eine Schiedskommission eingesetzt.

    Bis heute wurden keine disziplinarischen Maßnahmen gegen Dr. Bernhard Lorenz, Dr. Friedrich Wohlmacher und R.S. ergriffen und es wurde keine Ablösung beschlossen.

  • Antrag an die Liechtensteinische Rechtsanwaltskammer
    Feb.2020

     

    Im Februar 2020 haben Lady Monika Bacardi und ihre Tochter Maria Luisa bei der Liechtensteinischen Rechtsanwaltskammer Beschwerde gegen das Verhalten, die Einstellung und den Interessenkonflikt von Dr. Bernhard Lorenz in seiner Doppelrolle als Rechtsanwalt von Lady Monika Bacardi von 2004 bis 2019 und als leitender Treuhänder des Bastille Trusts 2009 (ordnungsgemäß vom Gericht auf Antrag von Lady Monika Bacardi bestellt) eingereicht.

    Bis heute ist kein Disziplinarverfahren gegen Dr. Bernhard Lorenz eingeleitet worden.

  • Erneute verhinderte Teilnahme
    Jun.2020

     

    Im Juni 2020 wurden die Bevollmächtigten von Lady Monika Bacardi (Rechtsteam) aktiv daran gehindert, an einer Sitzung des Verwaltungsrates des Bastille Trustes teilzunehmen. 

    Am Eingang zur Sitzung, die in der Kanzlei von Dr. Bernhard Lorenz stattfinden sollte, wurden das Rechtsanwaltsteam von drei Personenschützern abgewiesen. 

    Das Ziel der Treuhänder war es, Monika Bacardi von ihrem Amt als Co-Direktorin der konsolidierten Tochtergesellschaften Rantex und Arateo, die Aktien der Bacardi Ltd. halten, zu entfernen und einige Tage später auf der Aktionärsversammlung der Bacardi Ltd. erneut für F.B. und seine Führungsmitglieder zu stimmen.

  • Einstweilige Verfügung gegen Lady Monika Bacardi und ihre Tochter Maria Luisa
    Sep.2020

     

    Lady Monika Bacardi und ihre Tochter Maria Luisa - als Folge einiger Interviews, die in einigen Zeitungen über Bastille Trust und deren Missbrauch in Liechtenstein veröffentlicht wurden (Kommentare von Dr. Bernhard Lorenz, Dr. Friedrich Wohlmacher und R.S. wurden ebenfalls veröffentlicht) - wurden zum Gegenstand einer einstweiligen Verfügung, die vom Landgericht des Fürstentums Liechtenstein auf den einfachen Antrag und den Behauptungen von Dr. Bernhard Lorenz, Dr. Friedrich Wohlmacher und R.S. hin erlassen wurde.

    Lady Monika und Maria Luisa Bacardi hatten überhaupt nicht die Möglichkeit vor Gericht darauf zu antworten (inaudita altera parte).